Wirtschaftsinformatik (B.Sc.)
Prüfung zum Bachelor of Science im Studiengang Wirtschaftsinformatik
- Abschluss
- Bachelor of Science (B.Sc.)
- Art
- Hochschul-Bachelor
- Studienform
- Fernstudium
- Credit-Points
- 180 ECTS
- Regelstudienzeit
- 48 Monate
- Lernaufwand/Woche
- ca. 21 Std.
- Selbstlernen gesamt
- 4438 Std. (5917 UE)
- Präsenz
- 30 Tage fakultativ
Kosten & Gebühren
- Gesamtkosten
- 11.120 €
- Ratenzahlung
- 16 × 695 €
Angaben ohne Gewähr. Preise und Konditionen können sich ändern – bitte prüfe die aktuellen Studiengebühren auf der Kursseite des Anbieters.
Überblick
Wirtschaftsinformatik ist die Disziplin, die zwei Welten verbindet, die einander oft nicht verstehen: die Fachabteilung mit ihren Geschäftsprozessen und die IT mit ihren Systemen. Der Bachelor Wirtschaftsinformatik der Hochschule Wismar (WINGS) bildet genau diese gefragten Übersetzer:innen aus – Menschen, die Technik beherrschen und betriebswirtschaftlich denken. Du lernst Programmierung, Datenbanken, Softwarearchitektur, ERP-Systeme, IT-Sicherheit, Künstliche Intelligenz und Data Analytics – fundiert durch BWL, Rechnungswesen, Controlling und Recht. Im weiteren Verlauf wählst du eine Profilrichtung: Digital Business (stärker betriebswirtschaftlich) oder Digital Development (stärker entwicklungsnah). Studiert wird flexibel im Onlinestudium über myWINGS, mit fakultativen Präsenztagen. Das berufsbegleitende Fernstudium richtet sich an alle, die digitale Geschäftsprozesse und IT-Systeme gestalten wollen – ein Zugang ist auch ohne Abitur über eine Aufstiegsfortbildung oder die Hochschulzugangsprüfung möglich. Der staatlich anerkannte Bachelor of Science eröffnet die Schnittstellenrollen zwischen Business und IT und den Weg in ein Masterstudium.
Inhalte
- Einführung in die Wirtschaftsinformatik
- Einführung in die Programmierung
- Grundlagen der Informatik
- Anwendungsentwicklung
- Datenbanken und Datenmodellierung
- Systemanalyse und Softwarearchitektur
- Enterprise-Resource-Planning-Systeme
- Informationsmanagement
- IT-Sicherheit und Datenschutz
- Künstliche Intelligenz
- Data Analytics
- Lineare Systeme, Analysis und Operations Research
- Statistische Forschungsmethoden
- Einführung in die Betriebswirtschaftslehre
- Betriebliche Wertschöpfungsprozesse
- Kostenrechnung, Bilanzen und Controlling
- Unternehmensführung
- Volkswirtschaftslehre und Wirtschaftsrecht
- Unternehmenssimulation
- Digitalgesellschaft, Technologieentwicklung & Wirkungsszenarien
- Projekt 1 und Projekt 2
- Profilrichtung Digital Business oder Digital Development
- Bachelor-Seminar und Bachelor-Thesis
Karriere
Schnittstelle Fachbereich ↔ IT
Als Wirtschaftsinformatiker:in übersetzt du fachliche Anforderungen in IT-Lösungen und umgekehrt – etwa als Business Analyst:in, in der Anforderungsanalyse, im IT-Consulting oder in der Betreuung von ERP- und Unternehmenssystemen.
Anwendungsentwicklung & Daten
Mit der Profilrichtung Digital Development und Inhalten wie Programmierung, Softwarearchitektur, Datenbanken, KI und Data Analytics steigst du in die Entwicklung von Anwendungen und datengetriebenen Lösungen ein.
IT-Projekt- & Digitalisierungsmanagement
Die Kombination aus Technik- und BWL-Wissen qualifiziert für die Leitung von IT-Projekten und Digitalisierungsvorhaben – als Bindeglied zwischen Management, Anwender:innen und Entwicklung.
Zugangsvoraussetzungen
allgemeine Hochschulreife, fachgebundene Hochschulreife, Fachhochschulreife oder gleichwertig anerkannte Aufstiegsfortbildung (z.B. Fachwirt, Betriebswirt, o.ä.) bzw. Hochschulzugangsprüfung für Berufstätige (HZP). Voraussetzung für die Teilnahme an der HZP: mind. 2-jährige Berufsausbildung und 3 Jahre einschlägige Berufserfahrung.
Zwei Profilrichtungen: Digital Business oder Digital Development
Im Verlauf des Studiums entscheidest du dich für eine von zwei Profilrichtungen und gibst dem Bachelor damit eine klare Ausrichtung. Digital Business legt den Schwerpunkt auf die betriebswirtschaftliche und gestaltende Seite – ideal, wenn du Prozesse, Projekte und digitale Geschäftsmodelle verantworten willst. Digital Development rückt die technische, entwicklungsnahe Seite in den Vordergrund – passend, wenn du stärker in Programmierung, Anwendungsentwicklung und Systemgestaltung gehen möchtest. So bleibt das Studium breit, mündet aber in ein Profil, das zu deinem Berufsziel passt.
Verwandte Studiengänge
Häufige Fragen
- Muss ich schon programmieren können?
- Nein. Das Studium beginnt mit einer Einführung in die Programmierung und den Grundlagen der Informatik und baut die technischen Kompetenzen Schritt für Schritt auf. Logisches Denken und Interesse an IT helfen, Vorkenntnisse im Programmieren sind aber keine Voraussetzung.
- Was unterscheidet Wirtschaftsinformatik von einem reinen Informatikstudium?
- Wirtschaftsinformatik verbindet Informatik bewusst mit Betriebswirtschaft. Statt rein technischer Tiefe steht die Anwendung im Unternehmen im Vordergrund: Du verstehst Geschäftsprozesse und IT-Systeme gleichermaßen und vermittelst zwischen beiden – die klassische Schnittstellenrolle.
- Wie aktuell sind die Technologieinhalte?
- Sehr: Künstliche Intelligenz, Data Analytics, ERP-Systeme sowie IT-Sicherheit und Datenschutz sind feste Bestandteile des Curriculums. Das Studium greift damit gezielt die Technologien auf, die die betriebliche Praxis derzeit prägen.
