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Verfahrenstechnik (M.Eng.)

Prüfung zum Master of Engineering (M.Eng.) im Studienfach Verfahrenstechnik

Abschluss
Master of Engineering (M.Eng.)
Art
Hochschul-Master
Studienform
Fernstudium
Credit-Points
90 ECTS
Regelstudienzeit
18 Monate
Lernaufwand/Woche
ca. 21 Std.
Selbstlernen gesamt
1625 Std. (2167 UE)
Kosten & Gebühren
Gesamtkosten
15.519 €
Ratenzahlung
36 × 431 €

Drei Preismodelle mit gleicher Gesamtgebühr: Die genannte Rate gilt für die längste Zahldauer (36 Monate = doppelte Regelstudienzeit); bei kürzerer Zahldauer steigt die Monatsrate entsprechend.

Angaben ohne Gewähr. Preise und Konditionen können sich ändern – bitte prüfe die aktuellen Studiengebühren auf der Kursseite des Anbieters.

Überblick

Verfahrenstechnische Prozesse werden anspruchsvoller – getrieben von Ressourcenschonung, Energieeffizienz und neuen Materialien. Der Master Verfahrenstechnik der Wilhelm Büchner Hochschule vertieft die mathematisch-naturwissenschaftlichen Grundlagen und Kernfächer: mathematische Methoden, thermische Trennprozesse, mechanische Verfahrenstechnik und ein eigenes Forschungsprojekt. In einer von vier Vertiefungsrichtungen – Prozesssimulation, Chemische Verfahrenstechnik, Lebensmittelverfahrenstechnik oder Pharmaverfahrenstechnik – spezialisierst du dich gezielt. Der M.Eng. qualifiziert für anspruchsvolle Entwicklungs- und Leitungsrollen rund um verfahrenstechnische Produktionsprozesse.

Inhalte

  • Mechanische Verfahrenstechnik II
  • Thermische Trennprozesse oder Apparate- und Anlagentechnik
  • Mathematische Methoden in der Verfahrenstechnik
  • Messen und Regeln verfahrenstechnischer Anlagen mit virtuellem Labor
  • Technikfolgenabschätzung
  • Forschungsprojekt
  • Vertiefungsrichtung (3 Module, 18 CP): Prozesssimulation / Chemische Verfahrenstechnik / Lebensmittelverfahrenstechnik / Pharmaverfahrenstechnik
  • Masterarbeit inkl. Kolloquium

Karriere

Prozesse simulieren statt probieren

Die Vertiefung Prozesssimulation reicht von CFD-Simulation über Prozessintegration mit Pinch-Analyse bis zum Simulations-Labor – das Handwerkszeug, mit dem Anlagen heute erst digital ausgelegt und optimiert werden, bevor Stahl verbaut wird. Ein Profil, das Ingenieurbüros wie Anlagenbetreiber gleichermaßen suchen.

Regulierte Produktion: Pharma und Lebensmittel

Zwei Vertiefungen führen in Branchen mit strengen Auflagen: Pharmaverfahrenstechnik (pharmazeutische Entwicklung, Qualitätsmanagement, Bioverfahrenstechnik) und Lebensmittelverfahrenstechnik (Technologie, Verpackung, Lebensmittelrecht). Wer Prozessverantwortung in GMP- und auditgeprägten Umgebungen anstrebt, findet hier den passenden Zuschnitt.

Chemie für Energiespeicher und Rohstoffe

Die chemische Vertiefung setzt bemerkenswert aktuelle Akzente: Chemie der Energiespeicher in der Elektromobilität, Rohstoffchemie, Kinetik und Katalyse. Damit zielt sie auf Batterie-, Recycling- und Grundstoffindustrie – Felder, in denen verfahrenstechnische und chemische Kompetenz zusammen gefragt sind.

Zugangsvoraussetzungen

mindestens 6-semestrige akademische Ausbildung in Verfahrenstechnik oder verwandten Studiengängen (180 ECTS); bei 6-semestrigem Abschluss ist ein Vorkurs (30 CP, fünf Grundlagenmodule) vorgeschaltet – 210-ECTS-Absolvent:innen mit anerkannten Grundlagenmodulen starten direkt

Vorkurs statt Wartezeit: so klappt der Einstieg

Die Zulassungslogik ist dreistufig. Wer 210 ECTS mitbringt und die fünf Grundlagenfächer (mechanische und thermische Verfahrenstechnik, Wärme- und Stofftransport, Regelungstechnik, physikalische Chemie) anerkannt bekommt, startet direkt ins Kernstudium. Nach einem 6-semestrigen Bachelor weist du diese Grundlagen im 30-CP-Vorkurs nach – und wenn du sie bereits beherrschst, stellst du stattdessen mit der Hochschule ein individuelles 30-CP-Paket zusammen. Lohnender Nebeneffekt: Die Vorleistungsprüfung vor der Anmeldung zeigt genau, welcher Weg für dich gilt.

Zusätzliche Informationen

Kostenlose Verlängerung der Studienzeit um 9 Monate möglich.

Häufige Fragen

Kann ich Vertiefungsmodule frei kombinieren?
Nein – die drei Vertiefungsmodule stammen aus EINER der vier Richtungen, gewählt aus deren jeweils fünf Optionen. Wer sich Flexibilität wünscht: Die Wahl fällt erst im zweiten Semester, und die Richtung lässt sich laut WBH auch nach der Anmeldung noch offenhalten.
Wie chemielastig ist der Master?
Das steuerst du selbst: Der Pflichtkern ist ingenieurwissenschaftlich (Trennprozesse, mathematische Methoden, Mess- und Regelungstechnik). Erst die Vertiefung Chemische Verfahrenstechnik geht mit Metallorganik, Katalyse und Festkörperstrukturen in echte Chemietiefe – die anderen drei Richtungen kommen mit dem Chemie-Niveau des Vorkurses aus.
Wie laufen die Labore ohne Campus ab?
Überwiegend virtuell: Das Pflichtmodul Messen und Regeln verfahrenstechnischer Anlagen arbeitet mit einem virtuellen Labor, in den Vertiefungen kommen etwa Bioverfahrenstechnik und Prozesssimulation mit eigenen (virtuellen) Laborumgebungen dazu. Prüfungen legst du zu wesentlichen Teilen online ab.

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