Fahrzeugtechnik (B.Eng.)
Prüfung zum Bachelor of Engineering (B.Eng.) im Studiengang Fahrzeugtechnik
- Abschluss
- Bachelor of Engineering (B.Eng.)
- Art
- Hochschul-Bachelor
- Studienform
- Fernstudium
- Credit-Points
- 210 ECTS
- Regelstudienzeit
- 42 Monate
- Lernaufwand/Woche
- ca. 20 Std.
- Selbstlernen gesamt
- 3612 Std. (4816 UE)
Kosten & Gebühren
- Gesamtkosten
- 19.761 €
- Ratenzahlung
- 84 × 235 €
Drei Preismodelle mit gleicher Gesamtgebühr: Die genannte Rate gilt für die längste Zahldauer (84 Monate = doppelte Regelstudienzeit); bei kürzerer Zahldauer steigt die Monatsrate entsprechend.
Angaben ohne Gewähr. Preise und Konditionen können sich ändern – bitte prüfe die aktuellen Studiengebühren auf der Kursseite des Anbieters.
Überblick
Die Mobilität wird elektrisch, vernetzt und softwaregesteuert – und die Automobilbranche sucht Ingenieur:innen, die diesen Wandel gestalten. Der Bachelor Fahrzeugtechnik der Wilhelm Büchner Hochschule steht auf einem soliden Maschinenbau-Fundament und vertieft Fahrzeugdynamik, Fahrzeugaufbau, Fahrzeugantriebe und Fahrzeugelektronik. Mit einer von sechs Vertiefungen – etwa Elektromobilität – richtest du dich auf die Themen der Zukunft aus; berufspraktische Phase und Projektarbeit sichern die Praxis. Am Ende steht ein B.Eng., mit dem du in Entwicklung, Test und Produktion der Automobil- und Zulieferindustrie arbeitest.
Inhalte
- Einführung Ingenieurpraxis
- Mathematik I–III
- Naturwissenschaftliche Grundlagen I und II
- Grundlagen der Informatik
- Betriebswirtschaftslehre
- Einführung in die Elektrotechnik
- Interkulturelle Kommunikation
- Technische Mechanik I und II
- Mess- und Regeltechnik
- Werkstofftechnik
- Fluidmechanik
- Technische Thermodynamik
- Konstruktionslehre
- Maschinenelemente I und II
- Fahrzeugdynamik mit Labor
- Fahrzeugaufbau und -konstruktion
- Fertigungstechnik mit Labor
- Computer Aided Engineering
- Fahrzeugantriebe mit Labor
- Grundlagen der Fahrzeugelektronik
- Projektarbeit
- Berufspraktische Phase (BPP)
- Vertiefungsrichtung (1 von 6): Allgemeine Fahrzeugtechnik / Elektromobilität / Produktmanagement / Patentingenieurwesen / Vertriebsingenieurwesen / Industriedesign
- Bachelorarbeit und Kolloquium
Karriere
Entwicklung und Konstruktion bei OEMs und Zulieferern
Fahrzeugdynamik, Fahrzeugaufbau und -konstruktion sowie Computer Aided Engineering zielen direkt auf Forschung, Entwicklung und Konstruktion bei Herstellern und der Zulieferindustrie – dem Rückgrat des deutschen Fahrzeugbaus, das im Antriebswandel dringend nachrückende Ingenieur:innen braucht.
Antriebswende und Fahrzeugelektronik
Fahrzeugantriebe mit Labor, Grundlagen der Fahrzeugelektronik und die Vertiefung Elektromobilität bilden das Profil für die Transformationsseite der Branche: Elektrifizierte Antriebsstränge, Hochvolt-Systeme und die Elektronik, die moderne Fahrzeuge zu rollenden Rechnern macht.
Prüfwesen, Gutachten und Dienstleistung
Prüfstellen, Kfz-Sachverständigenwesen und Ingenieur-Dienstleister sind das oft übersehene dritte Berufsfeld: Wer aus der Kfz-Praxis kommt – etwa als Meister:in – verbindet hier vorhandene Werkstatt-Erfahrung mit dem Ingenieurabschluss zur Gutachter- oder Prüflaufbahn.
Zugangsvoraussetzungen
Hochschulreife oder Fachhochschulreife oder nach Hessischem Hochschulgesetz gleichwertiger anerkannter Abschluss z. B. als Meister/in oder Techniker/in oder Einzelfallprüfung
Maschinenbau-Kern mit Fahrzeug-Spezialisierung
Die ersten Studienabschnitte legen das volle Maschinenbau-Fundament – Technische Mechanik, Werkstofftechnik, Fluidmechanik, Thermodynamik, Konstruktionslehre und Maschinenelemente –, bevor die Fahrzeugmodule darauf aufsetzen. Das hält den Abschluss auch außerhalb der Autobranche anschlussfähig. Die Vertiefung stellt dann die Weiche: Allgemeine Fahrzeugtechnik oder Elektromobilität für die Technik-Laufbahn, Produktmanagement, Patent- oder Vertriebsingenieurwesen und Industriedesign für die Schnittstellenrollen.
Zusätzliche Informationen
Kostenlose Verlängerung der Studienzeit um 21 Monate möglich. Die Module des Lehrgangs können auch einzeln belegt werden. Näheres hierzu ist beim Institut zu erfragen.
Häufige Fragen
- Hat der Studiengang Laborphasen vor Ort?
- Ja – Fahrzeugdynamik, Fertigungstechnik und Fahrzeugantriebe sind ausdrücklich Module mit Labor. Die praktischen Anteile finden kompakt gebündelt statt, damit sie sich mit einer Berufstätigkeit vereinbaren lassen; Details zu Umfang und Orten nennt die Hochschule bei der Anmeldung.
- Lohnt sich Fahrzeugtechnik trotz Krise der Autobranche?
- Die Branche baut nicht ab, sie baut um: Verbrennungs-Know-how wird durch Elektrifizierung, Software und Systemintegration ersetzt – und genau an dieser Schnittstelle fehlen Leute. Der Studiengang deckt beide Welten ab; mit der Vertiefung Elektromobilität positionierst du dich auf der wachsenden Seite.
- Kann ich als Kfz-Meister:in ohne Abitur studieren?
- Ja – Meister:innen und staatlich geprüfte Techniker:innen sind nach Hessischem Hochschulgesetz direkt zugangsberechtigt; andere Profile prüft die Hochschule im Einzelfall. Berufspraxis aus der Werkstatt ist dabei kein Umweg, sondern ein Vorsprung, der sich teils auf Module anrechnen lässt.
