Speicherprogrammierbare Steuerung (SPS)
Vermittlung der Kenntnisse und Fertigkeiten, um eine speicherprogrammierbare Steuerung zu programmieren und in Betrieb zu nehmen
- Abschluss
- keine Prüfung
- Studienform
- Fernstudium
- Regelstudienzeit
- 6 Monate
- Lernaufwand/Woche
- ca. 10 Std.
- Selbstlernen gesamt
- 259 Std.
Kosten & Gebühren
- Gesamtkosten
- 1.194 €
- Ratenzahlung
- 6 × 199 €
Angaben ohne Gewähr. Preise und Konditionen können sich ändern – bitte prüfe die aktuellen Studiengebühren auf der Kursseite des Anbieters.
Überblick
Ob Fertigungsstraße, Förderanlage oder Verpackungsmaschine – im Hintergrund taktet fast immer eine speicherprogrammierbare Steuerung. Der SGD-Fernlehrgang Speicherprogrammierbare Steuerung (SPS) bringt dir bei, diese Steuerungen zu programmieren – eine Schlüsselkompetenz der industriellen Automatisierung. Du lernst Aufbau und Funktion einer SPS kennen und arbeitest dich durch logische Verknüpfungen, Speicher- und Zeitverhalten, Zähler, Sprungoperationen und die Signalverarbeitung. Anschließend geht es über die reine Logik hinaus in die digitale Regelungstechnik mit Regelstrecken und stetigen wie unstetigen Reglern. Programmieren übst du praktisch am SPS-Simulator TrySim – ganz ohne eigene Hardware. Empfohlen werden eine technische Berufsausbildung und mathematisch-naturwissenschaftliche Grundkenntnisse. Eine Prüfung gibt es nicht; nach erfolgreicher Teilnahme erhältst du das SGD-Abschlusszeugnis.
Inhalte
- Aufbau und Funktion der SPS; Einsatzgebiete und Betrieb
- Logische Verknüpfungen, Speicherverhalten und Steuerungssicherheit
- Zeitverhalten, Zählvorgänge, Sprungoperationen und Flussdiagramme
- Winkelfunktionen, Wortverarbeitung und Verarbeitung von Signalen
- Digitale Regelungstechnik: Regelstrecken sowie stetige und unstetige Regler mit SPS
- Praktisches Programmieren mit dem SPS-Simulator TrySim
Karriere
SPS-Programmierung in der Automatisierung
Du programmierst Steuerungen für Maschinen und Anlagen – eine gefragte Aufgabe in der Automatisierungstechnik quer durch Industrie und Anlagenbau.
Inbetriebnahme und Instandhaltung
Mit dem Verständnis von Logik, Signalverarbeitung und Regelung qualifizierst du dich für Inbetriebnahme, Wartung und Störungssuche an automatisierten Anlagen.
Erweiterung für Elektro- und Mechatronikfachkräfte
Elektroniker:innen, Mechatroniker:innen und technische Fachkräfte ergänzen ihr Profil um die SPS-Programmierung – ein Baustein in Richtung vernetzte Produktion und Industrie 4.0.
Zugangsvoraussetzungen
abgeschlossene (technische) Berufsausbildung sowie gute mathematische und naturwissenschaftliche Grundkenntnisse; technische Voraussetzung: Multimedia-PC oder Laptop mit Windows und Internetzugang
Programmieren üben am SPS-Simulator TrySim – ohne Hardware
Die Programmierung übst du am SPS-Simulator TrySim, den du kostenlos gestellt bekommst. Du schreibst Steuerungsprogramme und testest sie gegen einen simulierten Prozess – so siehst du sofort, ob deine Logik die Anlage richtig steuert, ganz ohne reale SPS-Hardware. Die Programmierung ist an der Siemens-STEP7-Logik orientiert, die in der Automatisierung weit verbreitet ist. Das macht die geübten Grundlagen gut übertragbar.
Mehr als Logik – und die ehrliche Einordnung
Der Kurs bleibt nicht bei der reinen Verknüpfungslogik: Mit der digitalen Regelungstechnik (Regelstrecken, stetige und unstetige Regler) deckst du auch die kontinuierliche Steuerung von Prozessen ab. Zur Einordnung: Es gibt keine Abschlussprüfung; nach erfolgreicher Teilnahme erhältst du das SGD-Abschlusszeugnis. Der Kurs ist kein Meister- oder Techniker-Abschluss und keine herstellerspezifische Siemens-Zertifizierung, sondern ein praxisnaher Einstieg in die SPS-Programmierung.
Häufige Fragen
- Brauche ich eine echte SPS oder Siemens-Hardware?
- Nein. Du programmierst und testest am SPS-Simulator TrySim, der dir kostenlos zur Verfügung gestellt wird. Ein Windows-PC oder -Laptop mit Internetzugang genügt; reale SPS-Hardware ist nicht erforderlich.
- An welchem System orientiert sich die Programmierung?
- Du lernst die SPS-Grundlagen am Simulator TrySim, orientiert an der weit verbreiteten Siemens-STEP7-Logik. Die Grundlagen sind gut auf die Praxis übertragbar – ein herstellerspezifisches STEP7- oder TIA-Portal-Zertifikat von Siemens ist es jedoch nicht.
- Lerne ich nur Logiksteuerung oder auch Regelungstechnik?
- Beides. Neben der logischen Verknüpfung und Signalverarbeitung behandelt der Kurs die digitale Regelungstechnik mit Regelstrecken sowie stetigen und unstetigen Reglern – also die kontinuierliche Steuerung von Prozessen.
