Paar- und Familiencoach (SGD)
Vermittlung fundierter theoretischer Kenntnisse und Fertigkeiten des methodenübergreifenden Paar- und Familiencoachings
- Abschluss
- SGD-Abschlusszeugnis „Paar- und Familiencoaching“; SGD-Zertifikat „Paar- und Familiencoach“ nach zusätzlicher Teilnahme an der Präsenzveranstaltung
- Art
- keine Prüfung
- Studienform
- Fernstudium
- Regelstudienzeit
- 6 Monate
- Lernaufwand/Woche
- ca. 9 Std.
- Selbstlernen gesamt
- 232 Std.
- Präsenz
- Ergänzende Präsenzveranstaltung an diversen Standorten (Voraussetzung für das SGD-Zertifikat; Kosten in der Kursgebühr enthalten, zzgl. Verpflegung/Übernachtung)
Kosten & Gebühren
- Gesamtkosten
- 1.854 €
- Ratenzahlung
- 6 × 309 €
Angaben ohne Gewähr. Preise und Konditionen können sich ändern – bitte prüfe die aktuellen Studiengebühren auf der Kursseite des Anbieters.
Überblick
Wenn aus Nähe Konflikt wird, hilft Paaren und Familien oft ein neutraler Blick von außen. Für ausgebildete Coaches ist die Arbeit mit Paaren und Familien ein gefragtes, sinnstiftendes Spezialgebiet. Der SGD-Fernlehrgang Paar- und Familiencoach (SGD) baut genau darauf auf und vertieft die methodenübergreifende Beziehungsarbeit. Du beschäftigst dich im Paarcoaching mit Beziehungen, Konstellationen, Paarentwicklung sowie Kommunikation und Konflikten, im Familiencoaching mit Familientheorien, Familienentwicklung und der Ressourcen- und Lösungsarbeit. Den Abschluss bilden der Transfer in den Alltag und die Qualitätssicherung. Gelernt wird flexibel im Selbststudium, ergänzt um eine Präsenzveranstaltung. Der Lehrgang ist eine Spezialisierung: Er setzt eine abgeschlossene Coach-Ausbildung voraus. Nach den Einsendeaufgaben erhältst du das SGD-Abschlusszeugnis „Paar- und Familiencoaching“; mit der Präsenzveranstaltung das SGD-Zertifikat „Paar- und Familiencoach“, das eine wesentliche Voraussetzung für die Aufnahme in den Deutschen Fachverband Coaching (DFC) erfüllt.
Inhalte
- Themen, Erwartungen, Modelle des Paar- und Familiencoachings
- Beziehungen, Konstellationen und Orientierungsebenen im Paarcoaching
- Paarentwicklung
- Kommunikation und Konflikte; Konfliktreduktion und Stressmanagement
- Theorien und Analysemethoden im Familiencoaching
- Familienentwicklung und Familienbeziehungen
- Ressourcen- und Lösungsarbeit mit Familien
- Transfer in den Alltag und Qualitätssicherung
Karriere
Spezialisierung für ausgebildete Coaches
Du erweiterst dein Coaching-Profil um die Arbeit mit Paaren und Familien – ein eigenständiges, nachgefragtes Feld, in dem du Beziehungen, Kommunikation und wiederkehrende Muster gezielt in den Blick nimmst.
Eigene Beratungs- & Coachingpraxis
In selbstständiger Tätigkeit begleitest du Paare und Familien bei Veränderungen, Konflikten und Entwicklungsthemen – mit klarer Methodik und auf Grundlage deiner bestehenden Coaching-Kompetenz.
Zusatzqualifikation in psychosozialen Feldern
Auch in beratenden, sozialen oder bildungsnahen Organisationen ist systemische Beziehungsarbeit gefragt – die Spezialisierung schärft dein Profil für entsprechende Aufgaben.
Zugangsvoraussetzungen
abgeschlossene Coach-Ausbildung (Mindestanforderung: 50 Zeitstunden im Präsenzkontakt mit hohem Reflexionsanteil, Gesamtausbildungsdauer mindestens 10 Monate); technische Voraussetzung: PC mit Internetzugang
Aufbau auf eine bestehende Coach-Ausbildung
Dieser Lehrgang ist kein Einstieg ins Coaching, sondern eine Spezialisierung. Er setzt eine abgeschlossene Coach-Ausbildung voraus – als Mindestanforderung 50 Zeitstunden im Präsenzkontakt mit hohem Reflexionsanteil und eine Gesamtausbildungsdauer von mindestens zehn Monaten. Darauf aufbauend vertiefst du gezielt die Arbeit mit Paaren und Familien. Wer noch keine Coaching-Grundausbildung hat, steigt sinnvollerweise zunächst dort ein, bevor diese Spezialisierung in Frage kommt.
Coaching, keine Paar- oder Familientherapie
Wichtig zur Einordnung: Paar- und Familiencoaching arbeitet mit grundsätzlich gesunden Menschen an Beziehung, Kommunikation, Konflikten und Mustern. Es ist keine Paar- oder Familientherapie und keine Psychotherapie. Bei psychischen Erkrankungen, tiefen Krisen oder hoher Belastung sind ärztliche und psychotherapeutische Fachpersonen zuständig. Verantwortungsvolles Coaching erkennt diese Grenze und verweist im Zweifel weiter.
Anerkennung: Weg in den DFC
Mit dem SGD-Zertifikat erfüllst du eine wesentliche Voraussetzung für die Aufnahme in den Deutschen Fachverband Coaching (DFC). Eine Mitgliedschaft zeigt, dass du dich an definierte Ethik-Richtlinien hältst, und unterstreicht deine professionelle Arbeitsweise gegenüber Klient:innen und Auftraggebern.
Häufige Fragen
- Eignet sich der Kurs ohne Vorerfahrung im Coaching?
- Nein. Der Lehrgang ist eine Spezialisierung und setzt eine abgeschlossene Coach-Ausbildung voraus (mindestens 50 Zeitstunden Präsenzkontakt, Gesamtdauer ab zehn Monaten). Wer noch keine Coaching-Grundausbildung hat, beginnt zunächst dort.
- Deckt der Kurs sowohl Paar- als auch Familienarbeit ab?
- Ja. Eigene Schwerpunkte behandeln das Paarcoaching (Beziehungen, Paarentwicklung, Kommunikation und Konflikte) und das Familiencoaching (Familientheorien, Familienentwicklung, Ressourcen- und Lösungsarbeit) – ergänzt um Transfer und Qualitätssicherung.
- Kann ich teilnehmen, wenn ich selbst in Therapie bin?
- Ja, dann ist eine Bestätigung deiner behandelnden Therapeutin oder deines Therapeuten erforderlich, aus der hervorgeht, dass du die Verantwortung für deine Teilnahme am Kurs und am Seminar selbst übernehmen kannst.
