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Geprüfte/r Umwelt- und Klimaschutzmanager/in (SGD)

Vermittlung von Kenntnissen zur Planung, Umsetzung, Kontrolle und Verbesserung von Umweltschutzmaßnahmen in Unternehmen und Organisationen unter besonderer Berücksichtigung des Umwelt- und Arbeitsschutzrechts

Abschluss
institutsinterne Prüfung
Studienform
Fernstudium
Regelstudienzeit
10 Monate
Lernaufwand/Woche
ca. 11 Std.
Selbstlernen gesamt
473 Std.
Kosten & Gebühren
Gesamtkosten
2.490 €
Ratenzahlung
10 × 249 €

Angaben ohne Gewähr. Preise und Konditionen können sich ändern – bitte prüfe die aktuellen Studiengebühren auf der Kursseite des Anbieters.

Überblick

Unternehmen stehen unter wachsendem Druck, nachhaltig zu wirtschaften – und brauchen Fachleute, die Umwelt- und Klimaschutz systematisch managen. Der SGD-Fernlehrgang Geprüfte/r Umwelt- und Klimaschutzmanager/in (SGD) vermittelt genau dieses Wissen, von den rechtlichen Grundlagen bis zu den Managementsystemen. Du lernst, Umweltgefährdungen und Klimaschutz einzuordnen, arbeitest mit Umweltschutzrecht, Arbeitssicherheit und Gefahrstoffen und vertiefst Ressourcen-, Energie-, Emissions- und Wassermanagement. Ein Schwerpunkt sind die Managementsysteme: Umweltmanagement nach EMAS und DIN EN ISO 14001 sowie Energiemanagement nach DIN EN ISO 50001 mit Energieaudit. Hinzu kommen Projektmanagement, Kommunikation und Wirtschaftlichkeitsberechnungen. Vorausgesetzt werden eine kaufmännische oder gewerblich-technische Ausbildung oder mindestens drei Jahre Berufserfahrung sowie Grundkenntnisse in umweltbezogenen Themen. Nach der Kursteilnahme erhältst du das SGD-Abschlusszeugnis; mit einer bestandenen Prüfungsarbeit zusätzlich das SGD-Zertifikat „Umwelt- und Klimaschutzmanagement“.

Inhalte

  • Umwelteffekte, Umweltgefährdungen und globaler Klimaschutz
  • Umweltschutzpolitik, -recht, -technik und -maßnahmen
  • Arbeitssicherheit, Arbeitsschutz und Gefahrstoffe
  • Managementsysteme und Projektmanagement; Umweltmedien
  • Kommunikation und Konfliktmanagement
  • Vertiefung: Ressourcen-, Energie-, Emissions- und Wassermanagement
  • Umweltmanagementsysteme nach EMAS und DIN EN ISO 14001
  • Energiemanagement nach DIN EN ISO 50001 und Energieaudit
  • Investitions- und Wirtschaftlichkeitsberechnungen; Projektarbeit

Karriere

Umweltmanagement im Betrieb

Du planst, setzt um und kontrollierst Umweltschutzmaßnahmen und verbesserst die Umweltbilanz von Unternehmen und Organisationen.

Aufbau von Umwelt- und Energiemanagementsystemen

Mit EMAS, ISO 14001 und ISO 50001 baust du Managementsysteme auf und begleitest Audits – gefragt in Industrie, Verwaltung und Beratung.

Nachhaltigkeits- und Beratungsrollen

Das Wissen eignet sich für Umwelt- und Nachhaltigkeitsbeauftragte ebenso wie für beratende Tätigkeiten rund um betrieblichen Umwelt- und Klimaschutz.

Zugangsvoraussetzungen

grundständige kaufmännische oder gewerblich-technische Berufsausbildung oder mindestens drei Jahre entsprechende Berufserfahrung sowie Grundkenntnisse in umweltbezogenen Themen (z. B. Energie, Ressourcen, Wasser); technische Voraussetzung: PC oder Laptop mit Internetzugang

Managementsysteme: EMAS, ISO 14001 und ISO 50001

Ein Schwerpunkt des Lehrgangs sind die maßgeblichen Managementsysteme: das Umweltmanagement nach EMAS und DIN EN ISO 14001 sowie das Energiemanagement nach DIN EN ISO 50001 samt Energieaudit. Du lernst, diese Systeme aufzubauen, zu pflegen und für Audits vorzubereiten – ergänzt um Ressourcen-, Emissions- und Wassermanagement sowie Wirtschaftlichkeitsberechnungen, mit denen du Maßnahmen begründest.

Umwelt- oder Energiemanager (SGD)? – die Einordnung

Beide SGD-Lehrgänge arbeiten mit Managementsystemen, setzen aber unterschiedliche Schwerpunkte. Dieser Kurs ist breiter angelegt: betrieblicher Umwelt- und Klimaschutz inklusive Recht, EMAS und ISO 14001 – und zusätzlich Energiemanagement nach ISO 50001. Geht es dir ausschließlich um Energieeffizienz und Energiekosten, ist der/die „Geprüfte Energiemanager/in (SGD)“ gezielter. Beide schließen mit einem institutsinternen SGD-Zertifikat ab – kein Hochschul- oder Kammerabschluss, aber ein praxisnaher Qualifikationsnachweis.

Häufige Fragen

Welche Voraussetzungen brauche ich?
Eine kaufmännische oder gewerblich-technische Berufsausbildung oder mindestens drei Jahre entsprechende Berufserfahrung sowie Grundkenntnisse in umweltbezogenen Themen wie Energie, Ressourcen oder Wasser.
Lerne ich auch das Umwelt- und Arbeitsschutzrecht?
Ja. Umweltschutzrecht ist ein fester Bestandteil, ebenso Arbeitssicherheit, Arbeitsschutz und der Umgang mit Gefahrstoffen – wichtige Grundlagen für die betriebliche Praxis.
Brauche ich technisches oder kaufmännisches Vorwissen?
Beides ist möglich. Kommst du aus der Technik, helfen erste kaufmännische Kenntnisse (etwa kaufmännische Normen und Rechenmethoden); kommst du aus dem Kaufmännischen, erleichtern Grundkenntnisse in Umwelt- und Energiethemen den Einstieg.

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