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GET STUDIUM

Comic- und Karikaturzeichnen (SGD)

Techniken des Cartoon-, Karikatur- und Comiczeichnens bis zum eigenen Stil und zur fertigen Comicgeschichte

Abschluss
SGD-Abschlusszeugnis nach erfolgreicher Bearbeitung der Einsendeaufgaben (keine Prüfung)
Art
keine Prüfung
Studienform
Fernstudium
Regelstudienzeit
12 Monate
Lernaufwand/Woche
ca. 7 Std.
Selbstlernen gesamt
310 Std.
Kosten & Gebühren
Gesamtkosten
1.860 €
Ratenzahlung
12 × 155 €

Angaben ohne Gewähr. Preise und Konditionen können sich ändern – bitte prüfe die aktuellen Studiengebühren auf der Kursseite des Anbieters (öffnet in neuem Tab).

Überblick

Karikatur ist die Kunst, mit drei Strichen mehr zu sagen als mit drei Absätzen – und Comic die Kunst, aus Bildern eine Geschichte zu bauen. Beides lässt sich lernen, und beides beginnt an derselben Stelle: beim genauen Beobachten. Der SGD-Kurs startet dort, verwandelt geometrische Grundformen in Figuren, arbeitet an Gesichtern, Proportionen und Strichführung und führt über Cartoon-Motive und Porträtkarikatur bis zur eigenen Comicgeschichte vom Exposé über Panel-Aufteilung und Sprechblasen bis zur Reinzeichnung. Dreizehn Studienhefte mit Zeichenmaterial füllen ein Jahr bei sechs bis acht Stunden pro Woche; Einsendeaufgaben werden von Fernlehrenden korrigiert, die selbst zeichnen. Vorkenntnisse verlangt der Kurs nicht, eine Prüfung gibt es nicht, das Zeugnis folgt auf die letzte Aufgabe. Ein eigenes Heft behandelt das Zeichnen als Beruf – Marketing, Vernetzung, Rechtliches und Versicherung. Und genau da gehört die ehrliche Einordnung hin: Der Markt für Karikaturist:innen und Comiczeichner:innen ist klein und wird über Portfolio, Stil und Kontakte vergeben, nicht über Zeugnisse. Der Kurs ist ein strukturierter Weg zu handwerklicher Sicherheit und einem eigenen Stil – für Hobby, Nebenerwerb oder als Einstieg in Illustration, aber kein Berufsabschluss.

Inhalte

  • Zeichenschule: Beobachten, geometrische Formen in Figuren verwandeln, Gesicht und Körperproportionen im Cartoon, Strichführung, von der Idee zur Pointe
  • Cartoon-Motive: Tiere, vermenschlichte Gegenstände, Kinder, Berufstypen, Anlässe
  • Porträtkarikatur: Überzeichnen, Vereinfachung und Übertreibung, die Regeln des Karikierens, eigener Stil
  • Comics konzipieren und zeichnen: Exposé, Figur und Charakter, Schauplätze, Cover, Panel- und Sprechblasenanordnung, Dialoge, Vorzeichnung bis Reinzeichnung
  • Comiczeichnen als Beruf: Marketing, Vernetzung, Recht und Versicherungen

Karriere

Illustration und Cartoons im Nebenerwerb

Glückwunschkarten, Vereinszeitungen, Social-Media-Motive und Auftragskarikaturen für Feiern – der klassische Einstieg, meist neben dem Hauptberuf.

Comics und Webcomics veröffentlichen

Selbstverlag, Plattformen und Kleinverlage machen Veröffentlichung möglich; das Berufsheft des Kurses behandelt Rechte und Vermarktung.

Visuelle Kommunikation im eigenen Beruf

Erklärgrafiken, Sketchnotes und Cartoons in Präsentationen, Unterricht oder Marketing – zeichnerische Sicherheit zahlt sich auch außerhalb der Kunst aus.

Zugangsvoraussetzungen

Keine besonderen Vorkenntnisse, Freude am Zeichnen

Hobby, Nebenerwerb oder Beruf – was der Kurs kann und was der Markt verlangt

Zeichnen lässt sich systematisch lernen; das ist die Grundannahme dieses Kurses, und sie stimmt: Proportionen, Gesichtsaufbau, Strichführung, Panelaufteilung und Dramaturgie sind Handwerk, das mit Anleitung und Korrektur schneller wächst als allein. Dreizehn Hefte reichen für dieses Fundament und für eine erste eigene Comicgeschichte. Was der Kurs nicht liefern kann, ist ein Berufsweg: Karikaturist:innen arbeiten für wenige Zeitungen und Magazine, Comiczeichner:innen für einen kleinen deutschen Markt, und beide werden nach Mappe und Stil ausgewählt, nicht nach Zeugnis. Wer davon leben will, braucht neben dem Handwerk digitale Werkzeuge – Tablet und Grafiksoftware, die der Kurs nur am Rand berührt –, eine Präsenz auf Plattformen und Ausdauer im Aufbau eines Publikums. Das Berufsheft gibt dafür einen ersten Rahmen: Marketing, Vernetzung, Rechte, Versicherung; die Künstlersozialkasse als Kranken- und Rentenversicherung für Freischaffende ist ein Stichwort, das du dort weiterverfolgen solltest. Allen anderen bietet der Kurs schlicht das, was er verspricht: ein Jahr strukturiertes Zeichnenlernen mit Korrektur, ohne Prüfung und ohne Voraussetzungen. Gefördert wird er als Weiterbildung über den Bildungsgutschein, was bei Hobbykursen selten bewilligt wird.

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Zusätzliche Informationen

13 Studienhefte und Zeichenmaterial; keine Präsenzphasen; Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit möglich; 4 Wochen kostenlos testen.

Häufige Fragen

Muss ich schon zeichnen können?
Nein. Der Kurs beginnt beim Beobachten und bei Grundformen; Freude am Zeichnen genügt, Zeichenmaterial ist im Kurs enthalten.
Lerne ich digital zu zeichnen?
Der Schwerpunkt liegt auf klassischem Zeichnen mit Stift und Papier bis zur Reinzeichnung. Digitale Werkzeuge werden nur gestreift; wer sie braucht, ergänzt sie selbst.
Gibt es eine Prüfung oder ein Zertifikat?
Nein. Das SGD-Abschlusszeugnis bekommst du für die bearbeiteten Einsendeaufgaben; einen Berufsabschluss oder ein Zertifikat mit Prüfung gibt es in diesem Kurs nicht.
Kann ich damit Geld verdienen?
Im Nebenerwerb mit Auftragskarikaturen, Illustrationen und Webcomics ja, ein Beruf entsteht daraus nur mit Portfolio, digitalen Werkzeugen und langem Atem. Das Kursheft zum Zeichnen als Beruf hilft beim Start.

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Stand: 27. Juli 2026 · getstudium Redaktion