Journalismus und digitale Kommunikation (B.A.)
Prüfung zum Bachelor of Arts im Studiengang Journalismus und digitale Kommunikation
- Abschluss
- Bachelor of Arts (B.A.)
- Art
- Hochschul-Bachelor
- Studienform
- Fernstudium
- Credit-Points
- 180 ECTS
- Sprache
- Deutsch
- Studiendauer
- Vollzeit 36 · Teilzeit I 48 · Teilzeit II 72 Monate
- Studienablauf
- flexibel – kein fester Semestertakt
Kosten & Gebühren
- Gesamtkosten
- 16.512 €
- Ratenzahlung
- 48 × 344 €
- davon Prüfungsgebühr
- 699 €
- Ratenzahlung über 36 Monate (Vollzeit)
- 14.364 € (36 × 399 €)
- Ratenzahlung über 72 Monate (Teilzeit II)
- 18.648 € (72 × 259 €)
Die Graduierungsgebühr wird mit der Anmeldung zur Abschlussprüfung (Kolloquium) fällig.
Angaben ohne Gewähr. Preise und Konditionen können sich ändern – bitte prüfe die aktuellen Studiengebühren auf der Kursseite des Anbieters.
Überblick
Journalismus entsteht heute crossmedial – in Text, Audio, Video und Daten – und die Werkzeuge dafür verändern sich rasant. Der Bachelor Journalismus und digitale Kommunikation vermittelt das Handwerk und die Haltung, die beides zusammenhält: sauber recherchieren, klar erzählen, Verantwortung übernehmen. Von Ressort- und Online-Journalismus über Medienrecht und -ethik bis zu Datenjournalismus, digitalem Redaktionsmanagement und KI-basierter Medienproduktion deckt das Studium die ganze Kette ab. Gearbeitet wird projektbasiert – in der Schreibmanufaktur, im Format-Lab, in eigenen crossmedialen Produktionen –, sodass am Ende Belegstücke stehen, nicht nur Scheine. So wirst du zur crossmedialen Allrounder:in – und wer allein recherchieren, erzählen und produzieren kann, ist in Redaktionen, Kommunikationsabteilungen und der selbstständigen Arbeit gleichermaßen gefragt.
Inhalte
- Journalistische Medienpraxis
- Einführung in die Medien- und Kommunikationswissenschaften
- Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten für Wirtschaft, Management und Kommunikation
- Ressortjournalismus
- Online Journalismus
- Geschichte und Ethik der Medien
- Medienrecht
- Internationalisierung in Journalismus und Medienmanagement
- Qualitative Forschungsmethoden
- Quantitative Forschungsmethoden
- Storytelling
- Crossmediales Design
- Digitales Redaktionsmanagement
- KI-basierte Medienproduktion: Synthetic Content
- Resilienz und Selbstfürsorge
- Projekt: Agiles Projektmanagement
- Projekt: Schreibmanufaktur
- Projekt: Crossmediamanagement
- Projekt Medienprozesse: Realisation und Produktion
- Projekt: Format-Lab
- Projekt: Datenjournalismus
- Seminar: Aktuelle Trends im Journalismus
- Spezialisierungen aus drei Wahlpflichtbereichen
- Praktikum
- Bachelorarbeit
Karriere
Redaktion und Online-Journalismus
In Redaktionen recherchierst, schreibst und produzierst du crossmedial – für Web, Social und klassische Kanäle. Ressort- und Online-Journalismus sowie das digitale Redaktionsmanagement bereiten auf die tägliche Arbeit vom Beitrag bis zur Themenplanung vor.
Unternehmenskommunikation und PR
Nicht nur Medienhäuser brauchen erzählerische und crossmediale Kompetenz: In Kommunikations- und PR-Abteilungen gestaltest du Inhalte, Kampagnen und Formate, mit denen Organisationen ihre Themen verständlich und glaubwürdig nach außen tragen.
Datenjournalismus und Medienproduktion
Datenjournalismus, Format-Lab und KI-basierte Medienproduktion öffnen eine stärker technische Rolle: Geschichten aus Daten entwickeln, neue Formate bauen und moderne Produktionswerkzeuge sicher beherrschen.
Zugangsvoraussetzungen
Allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife, Fachhochschulreife oder ein beruflicher Zugang (abgeschlossene Aufstiegsfortbildung oder eine mindestens zweijährige Berufsausbildung plus mindestens drei Jahre Berufserfahrung). Ein Numerus Clausus besteht nicht.
Journalismus in der KI-Ära: Handwerk plus neue Werkzeuge
Generative KI verändert die Medienproduktion in Rekordtempo – von automatisierten Texten bis zu synthetischen Bildern und Stimmen. Der Studiengang blendet das nicht aus, sondern macht es zum Thema: Ein eigenes Modul behandelt KI-basierte Medienproduktion und Synthetic Content, ergänzt um Medienrecht und -ethik, die den verantwortlichen Umgang damit einordnen. Gleichzeitig bleibt der Kern das journalistische Handwerk – Recherche, Quellenkritik, Storytelling. Denn je einfacher sich Inhalte erzeugen lassen, desto wichtiger werden die, die Wahrheit von Plausibilität unterscheiden können. Datenjournalismus und crossmediale Produktion zeigen, wie sich beide Seiten – Werkzeug und Haltung – in konkreten Formaten verbinden.
Verwandte Studiengänge
Häufige Fragen
- Brauche ich für den Journalismus überhaupt ein Studium?
- Journalist:in ist keine geschützte Berufsbezeichnung – klassisch führt der Weg über Volontariat oder Quereinstieg. Ein Studium ersetzt das nicht, sondern gibt dir strukturiert das gesamte Handwerk plus Daten-, Recht- und KI-Kompetenzen und einen anerkannten Abschluss – ein Vorsprung gerade in einem Feld, in dem Stellen umkämpft sind.
- Worin unterscheidet sich das von einem Medienmanagement-Studium?
- Journalismus und digitale Kommunikation stellt das Erzählen und die redaktionelle Arbeit in den Mittelpunkt – Recherche, Formate, Produktion. Medienmanagement fokussiert die betriebswirtschaftliche Steuerung von Medienunternehmen. Wer Inhalte machen will, wählt Journalismus; wer Medien als Geschäft führen will, Medienmanagement.
- Wie entsteht im reinen Online-Studium journalistische Praxis?
- Über durchgängig projektbasierte Module: In Schreibmanufaktur, Format-Lab und eigenen Medienproduktionen erarbeitest du reale Beiträge und Formate, dazu kommt ein Praktikum. So entsteht ein Portfolio aus realen Beiträgen und Formaten – oft aussagekräftiger als jede Abschlussnote.
